Es ist eine Zeit der stillen Magie, in der wir uns mit unserer inneren Welt, unseren Ahnen und den unsichtbaren Kräften des Lebens verbinden können.
Es ist eine Zeit der stillen Magie, in der wir uns mit unserer inneren Welt, unseren Ahnen und den unsichtbaren Kräften des Lebens verbinden können.
Beim Anblick dieser tollen Stimmung mit dem Kirchturm musste ich schnell anhalten und ein paar Fotos machen.
Heute ist der kürzeste Tag des Jahres – Symbol für Aufbruch und neues Licht. Räuchern mit Beifuß, Weihrauch, Alant oder Mistel eignet sich gut, um den Übergang in die helle Zeit des Jahres bewußt zu gestalten.
Ein Gutes hat der Nebel: man kann magische, verträumte Fotos im Wald machen! Das bunte Laub wird schön in Szene gesetzt.
Glücklich der Mensch, der Bäume liebt, besonders die großen, freien, die wild wachsen, und die unabhängig geblieben sind von der Fürsorge der Menschen. Alles Lebendige reagiert auf Sympathie und Antipathie. Glücklich, wer eine lebendig starke und ernste Liebe zu den wilden Bäumen und Vögeln und Tieren fasst.
Letztes Wochenende war ich im Altmühltal unterwegs. Durch den Bodennebel war alles mit glitzernden Tröpfchen bedeckt, auch dieses Spinnennetz. Sieht schon sehr nach Herbst aus…
Jeder, der mit wachem Geist durch die Welt geht, kann diese besonderen Orte entdecken. Von ihnen geht eine magische, unerklärliche Ausstrahlung aus, die einen instinktiv anzieht, ohne zu wissen warum.
Was macht ein Bild zum Hingucker? Wenn man es schafft, die Aufmerksamkeit des Betrachters zu erregen. Wenn Emotionen erkennbar und spürbar sind.
Nebel, diffuses Licht und Herbstfarben – das perfekte Zusammenspiel für stimmungsvolle Aufnahmen!
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein. Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben. (Rainer Maria Rilke)