Buschwindröschen

Das Buschwindröschen ist eine Augenweide, birgt aber auch Geheimnisse, die Respekt verlangen. Die Pflanze enthält giftige Inhaltsstoffe wie Protoanemonin, eine Substanz, die bei Berührung zu Hautreizungen führen kann. Diese Giftigkeit hält Tiere davon ab, die zarten Pflanzen zu fressen, schützt sie vor Krankheiten und Schädlingen und spielt so eine wichtige Rolle im Kampf ums Überleben.

Frühlingslied – Emanuel Geibel

Mit geheimnisvollen Düften grüßt vom Hang der Wald mich schon, über mir in hohen Lüften schwebt der erste Lerchenton. In den süßen Laut versunken wall′ ich hin durchs Saatgefild, das noch halb vom Schlummer trunken sanft dem Licht entgegenschwillt. Welch ein Sehnen! Welch ein Träumen! Ach, du möchtest vorm Verglühn mit den Blumen, mit den Bäumen, altes Herz, noch einmal blühn.

Wald-Gelbstern

In früheren Zeiten hat man Gelbsterne wohl gegessen, insbesondere die Zwiebeln. Leonhart Fuchs (1501-1566), der berühmte pflanzenkundige Mediziner, beschreibt den Wald-Gelbstern als Heilmittel gegen Geschwüre, indem man die Zwiebeln in heißer Asche bäckt, mit Honig mischt und als Umschlag auflegt.

Vierblättrige Einbeere

Sie ist nicht nur eine botanische Kuriosität, sondern trägt auch eine tiefe symbolische Bedeutung. Seit jeher wird sie mit Geheimnis, Magie und Mysterium in Verbindung gebracht. Die Tatsache, dass sie giftig ist, verstärkt oft ihre mystische Aura und gibt ihr eine gewisse Faszination.